Wir brauchen die Natur – sie uns aber nicht!

Das gesunde Verhältnis zwischen Mensch und Natur ist den vergangenen Jahrzehnten zum größten Teil unwiederbringlich zerstört. Der Mensch und sein unermüdlicher Raubzug an den Ressourcen der Natur und der Zerstörung komplexer Landschaften scheint sich der Konsequenz dessen noch nicht bewusst zu sein. Der Respekt gegenüber der Natur scheint kaum noch zu existieren und dabei braucht der Mensch die Natur und nicht umgekehrt. Es gibt nur noch wenige Völker, die im Einklang mit der Natur sehr gut leben können und denen es nicht unbedingt an etwas fehlt. Werfen wir heute einmal einen kritischen Blick darauf, was wirklich passieren könnte, wenn nicht endlich in den Köpfen eine Kehrtwende beginnt, und dass unverzüglich, denn es ist bereits zehn nach zwölf und nicht kurz vor, wie es so oft gepredigt wird.

Naturvölker bewahren ihr Wissen seit Generationen

Oft werden sie belächelt und als primitiv angesehen. Dabei sind Naturvölker im Grunde genommen die wahren Reichen dieser Erde. Denn sie klammern sich nicht an materielle Dinge und rennen dem Geld und der Macht hinterher. Sie leben im vollkommenen Einklang mit der Natur und von dem, was sie ihnen zum Überleben bietet. Das nicht erst seit ein paar Generationen, sondern seit jeher. Noch gibt es ein paar wenige von ihnen, die scheinbar unberührt von der westlichen Welt ihre Kultur pflegen können. Überall auf dem Erdball verteilt finden sich diese alten Völker. Jedoch sind sie gefährdet. Denn die Gier nach Macht treibt die Menschen immer weiter hinein in die Reservate. Die letzten Rückzugsorte jener, die das alte Wissen noch hüten.

Ob in Süd-Ostasien, Südamerika, Sibirien oder in den Weiten Lapplands. Nach wie vor leben dort Völkergruppen nach ihrer alten Kultur. Anstatt diese Völker zunehmend aus ihrer Heimat zu vertreiben, wäre es viel sinnvoller, von ihnen und mit ihnen zu lernen, ohne ihre Lebensweise infrage zu stellen oder gar verändern zu wollen. Beide Seiten würden davon profitieren. Wir lernen wieder, die Natur zu schätzen, und die Naturvölker profitieren insbesondere im Hinblick auf die medizinische Versorgung. Diese ist in den abgelegenen Regionen meist nicht gegeben. Auch Bildung ist wichtig. Ein gewisses Grundwissen, wie lesen, schreiben und rechnen zu können, sollte jedem Kind auf der Welt ermöglicht werden.

Die westliche Welt zum Umdenken animieren

Anstatt diese Völker zu belächeln, ist es ratsamer, von ihnen zu lernen und vor allem zu verstehen, wie man respektvoll mit den Naturressourcen umgeht. Denn letztendlich werden wir das viele Geld, was wir verdienen, die dicken Autos, die wir fahren, und die schier unbezahlbaren Schmuckstücke nicht essen können. Irgendwann ist der letzte Fluss leer gefischt, der Boden zur Bewirtschaftung abgestorben und die Wälder abholzt. Was wird dann wohl auf dem Teller liegen?

Ein jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen, dass es letztendlich sich im Großen und Ganzen etwas ändert. Das beginnt schlichtweg damit, einfach auf bestimmte Dinge zu verzichten. Ob Nahrungsmittel, die mit Palmöl hergestellt werden oder teure Markenkleidung, die von Kinderhand hergestellt wurde.

Selbst in der medialen Welt kann sich ein jeder etwas einschränken. Es muss nicht jedes Jahr ein neues Smartphone sein. Auch wenn es der tolle Vertrag möglich macht. Solang das alte Gerät noch fehlerfrei funktioniert, gehört es nicht entsorgt. Und ganz ehrlich, Online Games funktionieren auch auf alten Geräten, selbst wenn die benefits of mobile Casino noch so verlockend sind. Sie kann man auch auf den älteren Modellen erspielen.

Selbiges trifft auf viele unsere Alltagssituationen zu. Bei Lebensmitteln beispielsweise ist nicht einmal zwingend die Rede von Bio im klassischen Sinn. Vielmehr ist es wichtig, regional einzukaufen und die Landwirte vor Ort zu unterstützen, damit lange Transportwege erspart bleiben. Und wenn nicht immer das neuste TV-Gerät oder die neue Smartwatch gekauft wird, ist das keine Tragödie.

Fazit

Umdenken beginnt im Kopf, und dass bei jedem Einzelnen. Nur darauf zu warten, dass sich von selbst etwas ändert, bringt rein gar nichts. Jeder ist in der Lage einen kleinen Teil dazu beizutragen, die Natur besser zu schützen und respektvoller mit ihr umzugehen.